In 365 Büchern durch das Jahr 2017 – Tag 191 – Ein untadeliger Mann

Das erste Buch, das du 2017 beendet hast

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Klappentext von der Verlagsseite:

Das bewegende Leben eines Mannes im British Empire – Jane Gardam erzählt es mit hinreißender Ironie und Warmherzigkeit.

Alles an Edward Feathers ist ohne Fehl und Tadel – seine Garderobe, seine Manieren und sein Ruf als Anwalt mit glänzender Karriere in Hongkong. Nun ist er alt und muss mit dem Tod seiner Frau Betty zurechtkommen, so wie er immer mit allem zurechtgekommen ist. Seine perfekte Haltung täuscht alle und manchmal sogar ihn selbst. Doch mit Bettys Tod bricht etwas in ihm auf, und behutsam beginnt Feathers, vergangene Ereignisse ans Licht zu holen. An einem kalten englischen Wintermorgen setzt er sich ans Steuer seines Wagens und fährt los, das eigene Leben zu erkunden. Mit Jane Gardams meisterhaftem Roman über ein Leben im British Empire ist eine große Autorin zu entdecken.

Jane Gardams „Ein untadeliger Mann“ war mein erstes beendetes Buch in diesem Jahr.

Bibliografische Angaben:

Autor: Gardam, Jane Übersetzer: Bogdan, Isabel Titel: Ein untadeliger Mann Originaltitel: Old Filth Reihe: Old Filth #1 Seiten: 352 ISBN: 978-3-446-24924-0 Preis: 22,90 € (Hardcover) Erschienen: 24.08.2015 bei Hanser

In 365 Büchern durch das Jahr 2017 – Tag 174 – Leon und Louise

Ein Cover, auf dem ein Gegenstand mit J zu sehen ist

Léon und Louise von Alex Capus

Klappentext von der Verlagsseite:

»Ein Paar zum Verlieben.« Angela Wittmann in ›Brigitte‹

Zwei junge Menschen verlieben sich, aber der Krieg bringt sie auseinander: Das ist die Geschichte von Léon und Louise – die Geschichte einer großen Liebe, gelebt gegen die ganze Welt. Sie beginnt mit ihrer Begegnung im Ersten Weltkrieg in Frankreich an der Atlantikküste, doch dann trennt sie ein Fliegerangriff mit Gewalt. Sie halten einander für tot, Léon heiratet, Louise geht ihren eigenen Weg – bis sie sich 1928 zufällig in der Pariser Métro wiederbegegnen. Ein Paar, das gegen alle Konventionen an seiner Liebe festhält und ein eigensinniges, manchmal unerhört komisches Doppelleben führt.

Auf dem Cover von „Léon und Louise“ von Alex Capus, ist Louise in einer Jacke zu sehen.

 

Bibliografische Angaben:

Autor: Capus, Alex Übersetzer: Titel: Léon und Louise Originaltitel: Léon et Louise Reihe:Seiten: 320 ISBN: 978-3-423-14128-4 Preis: 10,90 (Taschenbuch) Erschienen: 01.07.2012 bei DTV

In 365 Büchern durch das Jahr 2017 – Tag 166 – Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war

Ein Titel, der im Futur geschrieben wurde

Wann wird es endlich wiede so,wie es nie war von Joachim Meyerhoff

Klappentext von der Verlagsseite:

Zu Hause in der Psychiatrie – das kommt davon

Der junge Held in Meyerhoffs zweitem Roman wächst zwischen Hunderten von Verrückten als jüngster Sohn des Direktors einer Kinder- und Jugendpsychiatrie auf – und mag es sogar sehr. Mit zwei Brüdern und einer Mutter, die den Alltag stemmt – und einem Vater, der in der Theorie glänzt, in der Praxis aber stets versagt. Wer schafft es sonst, den Vorsatz, sich mehr zu bewegen, gleich mit einer Bänderdehnung zu bezahlen und die teuren Laufschuhe nie wieder anzuziehen? Oder bei Flaute mit dem Segelboot in Seenot zu geraten und vorher noch den Sohn über Bord zu werfen?
Am Ende ist es aber wieder der Tod, der den Glutkern dieses Romans bildet, der Verlust, der nicht wieder gutzumachen ist, die Sehnsucht, die bleibt – und die Erinnerung, die zum Glück unfassbar pralle, lebendige und komische Geschichten hervorbringt.

Da musste ich lange überlegen bis ich „Wann wird es wieder so, wie es niemals war“ von Joachim Meyerhoff auf meiner Wunschliste stehend fand.

Bibliografische Angaben:

Autor: Meyerhoff, Joachim Übersetzer:Titel: Wann wird es wieder so, wie es niemals war Originaltitel: —- Reihe: Alle Toten fliegen hoch #2 Seiten: 352 ISBN: 978-3-462-04681-6 Preis: 9,99 € (Paperback) Erschienen: 08.01.2015 bei Kiepenheuer & Witsch

In 365 Büchern durch das Jahr 2017 – Tag 165 – Der blinde Mörder

Ein Buch, von einem Autor, der mit einem Preis ausgezeichnet wurde

Der blinde Mörder von Margaret Atwood

Klappentext von der Verlagsseite:

»Was Margaret Atwood – in jedem Genre – so glaubwürdig macht, ist ihre entschiedene Sensibilität, ihre unerschrockene Einsicht und ihr Witz, der dem Schrecken sehr nahe ist.« Süddeutsche Zeitung

Die Schwestern Laura und Iris wachsen in den 1930er Jahren als Töchter eines wohlhabenden Knopffabrikanten im Norden Kanadas auf. Während der Depression geht es der Fabrik zunehmend schlechter, doch die Schwestern sind vor allem mit ihren romantischen Gefühlen für den Gewerkschaftsagitator Alex Thomas beschäftigt. Als dieser einige Jahre später im Krieg stirbt, stürzt sich Laura mit dem Auto von einer Brücke und ist sofort tot. Zurück bleibt ein Manuskript mit dem Titel Der blinde Mörder, das Laura postum berühmt macht. Doch ist sie wirklich die Autorin? Familiensaga, Tragödie, Sittenbild – ein Roman, der souverän mit den Genres spielt und durch ungeheure literarische Kraft überzeugt.

2000 erhielt Margaret Atwood für „Der blinde Mörder“ den Booker Prize und in diesem Jahr wird sie mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.

Bibliografische Angaben:

Autor: Atwood, Margaret Übersetzer: Walitzek, Brigitte Titel: Der blinde Mörder Originaltitel: Blind Assassin Reihe:Seiten: 704 ISBN: 978-3-8333-0172-8 Preis: 14,99 € (Paperback) Erschienen: 17.10.2009 bei Berlin Verlag