In 365 Büchern durch das Jahr 2017 – Tag 169 – Es wird keine Helden geben

Welches Cover hat dir im Mai am wenigsten gefallen?

Es wird keine Helden geben von Anna Seidl

Klappentext von der Verlagsseite:

Berührend, fesselnd, unfassbar: Wenn nichts mehr ist, wie es war. Kurz, nachdem es zur Pause geläutet hat, hört Miriam einen Schuss. Zunächst versteht niemand, was eigentlich passiert ist, aber dann herrschen Chaos und nackte Angst. Matias, ein Schüler aus ihrer Parallelklasse, schießt um sich. Auch Miriams Freund Tobi wird tödlich getroffen. Miriam überlebt – aber sie fragt sich, ob das Leben ohne Tobi und mit den ständig wiederkehrenden Albträumen überhaupt noch einen Sinn hat. Waren sie und ihre Mitschüler Schuld an der Katastrophe?

Das großartige Debüt von Anna Seidl, die erst 16 Jahre alt war, als sie diese aufwühlende Geschichte geschrieben hat: eine intensive Auseinandersetzung mit den Folgen eines Amoklaufs für die Überlebenden, mit Schuld und Trauer, schonungslos erzählt.

Ich mag Cover mit nur Schriften nicht und so ist „Es wird keine Helden geben“ von Anna Seidl mit dem Cover bei mir durchgefallen, allerdings nur mit dem Cover, denn der Inhalt ist klasse.

Bibliografische Angaben:

Autor: Seidl, Anna Übersetzer:Titel: Es wird keine Helden geben Originaltitel: Reihe: Seiten: 256 ISBN:  978-3-7891-4746-3 Preis: 14,95 € (Hardcover) Erschienen: 20.01.2014 bei Oetinger

In 365 Büchern durch das Jahr 2017 – Tag 168 – Goldschiefer

Welches Cover hat dir im Mai am besten gefallen?

Goldschiefer von Gabriele Keiser

Klappentext von der Verlagsseite:

Hoffen und Bangen  In der Nähe eines malerischen Weinortes am Mittelrhein wird das Skelett einer jungen Frau gefunden. Handelt es sich um die im Jahre 1984 verschwundene 19-jährige Mary Lou? Laut Polizei war sie damals von zu Hause weggelaufen. Anlass genug gab es dazu: Ihr Vater, der ihr das Leben zur Hölle machte. Oder Winzersohn Rudolf Freyung, von dem sie schwanger war und den sie unbedingt heiraten wollte. Wird nun endlich das Rätsel um ihr Verschwinden gelöst?

Das Cover von „Goldschiefer“ von Gabriele Keiser hat mir im Mai am besten gefallen.

Bibliografische Angaben:

Autor: Keiser, Gabriele Übersetzer:Titel: Goldschiefer Originaltitel: Reihe: Franca Mazzari #5 Seiten: 277 ISBN:  978-3-8392-1673-6 Preis: 11,99 € (Paperback) Erschienen: 04.02.2015 bei Gmeiner

In 365 Büchern durch das Jahr 2017 – Tag 166 – Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war

Ein Titel, der im Futur geschrieben wurde

Wann wird es endlich wiede so,wie es nie war von Joachim Meyerhoff

Klappentext von der Verlagsseite:

Zu Hause in der Psychiatrie – das kommt davon

Der junge Held in Meyerhoffs zweitem Roman wächst zwischen Hunderten von Verrückten als jüngster Sohn des Direktors einer Kinder- und Jugendpsychiatrie auf – und mag es sogar sehr. Mit zwei Brüdern und einer Mutter, die den Alltag stemmt – und einem Vater, der in der Theorie glänzt, in der Praxis aber stets versagt. Wer schafft es sonst, den Vorsatz, sich mehr zu bewegen, gleich mit einer Bänderdehnung zu bezahlen und die teuren Laufschuhe nie wieder anzuziehen? Oder bei Flaute mit dem Segelboot in Seenot zu geraten und vorher noch den Sohn über Bord zu werfen?
Am Ende ist es aber wieder der Tod, der den Glutkern dieses Romans bildet, der Verlust, der nicht wieder gutzumachen ist, die Sehnsucht, die bleibt – und die Erinnerung, die zum Glück unfassbar pralle, lebendige und komische Geschichten hervorbringt.

Da musste ich lange überlegen bis ich „Wann wird es wieder so, wie es niemals war“ von Joachim Meyerhoff auf meiner Wunschliste stehend fand.

Bibliografische Angaben:

Autor: Meyerhoff, Joachim Übersetzer:Titel: Wann wird es wieder so, wie es niemals war Originaltitel: —- Reihe: Alle Toten fliegen hoch #2 Seiten: 352 ISBN: 978-3-462-04681-6 Preis: 9,99 € (Paperback) Erschienen: 08.01.2015 bei Kiepenheuer & Witsch

In 365 Büchern durch das Jahr 2017 – Tag 162 – Hool

Eine Geschichte, in der es um Hass geht

Hool von Philipp Winkler

Klappentext von der Verlagsseite:

+++ Nominiert für den Deutschen Buchpreis +++

Jeder Mensch hat zwei Familien. Die, in die er hineingeboren wird, und die, für die er sich entscheidet. HOOL ist die Geschichte von Heiko Kolbe und seinen Blutsbrüdern, den Hooligans. Philipp Winkler erzählt vom großen Herzen eines harten Jungen, von einem, der sich durchboxt, um das zu schützen, was ihm heilig ist: Seine Jungs, die besten Jahre, ihr Vermächtnis. Winkler hat einen Sound, der unter die Haut geht. Mit HOOL stellt er sich in eine große Literaturtradition: Denen eine Sprache zu geben, die keine haben.

Einen so knallharten, tieftraurigen und todkomischen Debütroman hat es seit Clemens Meyers „Als wir träumten“ in Deutschland nicht mehr gegeben. Thomas Klupp

Winkler schreibt bewegend, kraftvoll und mit feinem Gespür für die Welt der Außenseiter. Denn eigentlich ist Heiko Kolbe ein hoffnungsloser Romantiker und seine Gewalt ein stummer Schrei nach Liebe. Moritz Rinke

Woher kommt die Wut, was tust du, wenn dir nichts geblieben ist? Verzweifelt, knallhart und voller Herz. HOOL

„Hool“ von Philipp Winkler hat viel mit Hass zu tun und steht noch auf meiner Wunschliste.

Bibliografische Angaben:

Autor:  Winkler, Philipp  Übersetzer:Titel:  Hool Originaltitel: —- Reihe: Seiten: 310 ISBN: 978-3-351-03645-4 Preis: 19,99 (Hardcover) Erschienen: 19.9.2016 bei Aufbau