[Aktion] #wub17 und #ichleseunabhängig

Hallo ihr Lieben,

vom 04. bis zum 11. November läuft die Woche der unabhängigen Buchhandlungen. Während der Woche habe ich auf Instagram immer wieder Beiträge gepostet zu der Instachallenge von Florian Valerius alias @literarischernerd und Wiebke Ladwig alias @sinnundverstand, die mir sehr viel Spaß gemacht.


Meine Posts möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten und stelle sie euch nun vor:

Begonnen hat die Aktion am Montag mit der Frage nach dem ersten Buch aus dem Buchladen. Ich musste erst einmal überlegen, welches mein erstes Buch aus dem Buchladen war.

Dann ist es mir eingefallen und ich habe es immer noch. Es ist „Julius oder die wahre Geschichte des Ziegenbocks, der die Leute solange ärgerte, bis alle ihn haben wollte“ von #ursulawölfel. Das Buch ist in Schreibschrift geschrieben.
Sobald ich lesen konnte ist meine Mom mit mir in die Buchhandlung gegangen und von da kam dieses Buch mit. Damals gab es in unserer kleinen Stadt noch keine Buchhandlung, die gab es erst sechs Jahre später (1988), so musste meine

Mom mit mir in die nächste größere Stadt. Von dort kam dann dieses Buch mit und im Laufe der Jahre noch viele mehr aus unabhängigen Buchhandlungen.

Der zweite Tag der #wub17. Da ging es um „Ich in drei Büchern“. Zum einen bin ich Katzennärrin und liebe Krimis, zum anderen bin ich Ostfrieslandsüchtig. Zu guter letzt liegt mir die Natur am Herzen.

Nun geht es um die Lieblingsbuchhändler. Da muss ich ein ganzes Team nennen und zwar das Team meiner Stammbuchhandlung. Diese mittlerweile sieben Buchhändler an zwei Standorten sind einfach grandios.

Herrn Sigismund verdanke ich manchen guten Krimi.

Frau Decker hilft mir mit guten Jugendbüchern weiter.

Bei Sachbüchern und für alles skandinavische ist Frau Freund meine Ansprechpartnerin und ihr habe ich auch „Die Geschichte der Bienen“ zu verdanken.

Frau Neuzerling habe ich so manchen guten Roman zu verdanken und so liegt ihre Empfehlung „Dann schlaf auch du“ schon bei mir bereit.

Frau Krebs ist für so manches Diogenes-Buch bei mir im Regal verantwortlich.

Herrn Wüst empfiehlt mir immer wieder tolle Romane und Krimis.

Mit Frau Volk ist nun noch eine siebte Buchhändlerin hinzugekommen. Sie ist super nett und hat wie alle anderen immer ein offenes Ohr für uns Kunden.

Dieses tolle Team möchte ich nicht mehr missen und sie brennen für ihre Arbeit, der auch Berufung ist. Eine Woche ohne Besuch bei ihnen gibt es nicht. Aber mehr dazu am Freitag.

Bildquelle: www.bendorfer-buchladen.de

Am Donnerstag ging es um die gekauften Peinlichkeiten. Das Buch selber mag noch nicht einmal die größte Peinlichkeit sein, aber der Kauf.

Die gute Frau Freund aus meiner Stammbuchhandlung hatte mir noch von dem Kauf abgeraten. Ich habe es dann doch gekauft und ja sie hatte mit allem recht.

Es ist langatmig, langweilig, sehr viel klein klein und zu skurril für mich. .
Seit dem vertraue ich auf ihre Meinung und sie kennt mich ja nun auch schon achtzehn Jahre.

Weshalb ich #buylocal unterstütze ist ganz einfach: Wenn der Einzelhandel mit seinen lokalen Geschäften aus unseren Innenstädten verschwinden, veröden sie immer mehr.
Daher kaufe ich lokal nicht nur bei meinen Lieblingsbuchhändlern, sondern auch im Computerladen, bei der Floristin, Bäcker und Lebensmittelladen. Ohne diese Läden würde mir etwas fehlen. .
Klar ist es bequemer alles online zu erledigen und sich ins Haus liefern lassen. Aber dies können auch kleine lokale Geschäfte. Unser Apotheker bringt die Medikamente direkt nach Hause, der Bäcker bringt auch vorbei, wenn man nicht kann. Ebenso liefert die Stammbuchhandlung per Post. Auch wenn es dafür alles Online-Anbieter gibt, ich denke nur an Internetapotheken und Amazon, fehlt mir dort die Beratung und Hilfe.
Wer erklärt mir direkt, wie ich das Gerät anschließen muss. Oder wer warnt mich vor dem falschen Buch, der Algorithmus von Amazon sicher nicht oder wer bringt mir auch Bücher näher, die ich so nie gelesen hätte. Die drei Bücher auf dem Bild hätte ich mir wohl nie gekauft, wenn sie mir nicht von meinen Lieblingsbuchhändlern ans Herz gelegt wurden. Dank, euch hatte ich mehr als einmal vergnügliche Lesestunden und habe Wissen hinzugewonnen.
#buylocal ist für mich nicht nur ein Begriff, sondern auch selbstverständlich. Denn wenn ich Hilfe brauche oder etwas noch auf die schnelle benötige sind sie vor Ort und sie kennen einen. .
Daher #buylocal und unterstützt eure Einzelhändler, sie werden es euch danken.

Heute ist nun der letzte Tag und es geht um Unabhängigkeit und weshalb sie so wichtig ist.

Unabhängigkeit bedeutet für mich frei und selbstbestimmt zu leben. Frei zu sein in seinen Entscheidungen, wie man leben will und auch wo. Natürlich alles im Sinne der Gesetze, die die Ordnung einer Gesellschaft vorgeben. Diese sind zu akzeptieren und auch zu respektieren.

Aber Unabhängigkeit fängt auch im kleinen an. Wo lebe ich? Was ist mit wichtig? Wie selbstbestimmt kann ich leben? Erst dann kommt die Frage: Wo kaufe ich ein.
Gerade da haben wir die Möglichkeit selbst zu entscheiden. Kaufe ich lieber lokal und unterstütze meinen Ort, Stadtteil, Stadt oder Region – oder ist es mir egal, wie es vor Ort aussieht! Ob die Geschäfte noch lange existieren, ob das Gemüse vom einheimischen Bauern ist, ob die Stadt Gewerbeeinnahmen für Infrastruktur und Kultur hat.

Gerade das ist mir bei #Unabhängigkeit wichtig, dass ich die Entscheidung für mich treffen kann und niemand anders sie mir vorgibt. Daher kaufe ich lokal, so gut wie es eben nur geht. Denn ich will, dass wir weiter die Wahl haben, und nicht auf einen Anbieter festgelegt sind. .
Daher #buylocal, lebt unabhängig.

 

Wie ist es bei Euch unterstützt ihr mit eurem Einkauf die Geschäfte vor Ort? Oder ist es für euch zu mühsam und bestellt online?

 

Eure

Kerstin

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5 Antworten auf “[Aktion] #wub17 und #ichleseunabhängig”

  1. Ein toller Beitrag zu dieser feinsten Aktion von dir! Ich hatte/habe leider gerade so gar keine Zeit dafür – leider, leider, denn diese Aktion ist so wichtig!

    Ja, ich sagen ganz offen das ich im Internet bestelle (auch bei Amazon, Arvelle) oder auch bei Flohmärkten zuschlage – ich könnte mir dieses Hobby sonst nicht wirklich leisten … aber es geht nichts über den Besuch meiner lokalen Buchhandlung!! ❤ Stöbern, ungezieltes Kaufen und eine bessere Beratung kann man kaum kriegen

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Janna,
      ist doch auch normal. Ich kaufe auch ab und an im Internet. Kleidung sowieso, weil ich es hasse die Sachen in der Umkleide anzuprobieren. Bücher kommen bei mir auch mal von Rebuy oder vom Flohmarkt, sonst ging es bei mir auch nicht.
      Liebe Grüße
      Kerstin

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      1. Ist eben nicht bezahlbar alles neu zu kaufen – leider! Denn nichts geht über den Besuch einer Buchhandlung ❤

        Hach bei Klamotten bin ich schmerzfrei – kaufen was ich haben will, in Ruhe zu Hause anprobieren und dann zurückgeben was nicht passt/ich nicht haben will 😉

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      2. Bei uns ist das Problem, dass der nächste gute Klamottenladen eine gute Dreiviertelstunde Autofahrt entfernt ist und das EKZ horrende Parkgebühren hat. Dann zweimal fahren ist der Wahnsinn bei der Anfahrt und dem städtischen Chaos mit den Baustellen.😣

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