[Kolumne] Warum liest du?

Hallo ihr Lieben,

im September 2016 hat Tobi von Lesestunden den Bloggern die Frage gestellt „Warum sie lesen.  Diese und weitere Fragen von Tobi möchte ich nun  beantworten.

Die Frage „Warum ich lese“  habe ich mir bis heute nie gestellt. Denn das Lesen gehört zu mir genauso wie Atmen, Essen und Schlafen. Von kleinauf hatte ich schon ein Buch in der Hand, waren es zunächst noch Bilderbücher wurden es sobald ich die Buchstaben auseinanderhalten konnte, Kinderbücher. Lesen hat schon damals für mich bedeutet in fremde Welten eintauchen zu können, die Welt um einen selbst vergessen zu können, aber auch etwas neues erfahren zu können. Ich war schon immer ein wissbegieriges Kind und so waren auch Lexikas, Sachbücher von Anfang an bei mir vorhanden. Mit der Zeit kamen dann Romane dazu und da tauche ich auch heute noch am liebsten ein.

Lesen aus Freude am Buch

Es gibt den wundervollen Satz einer Freundin  von mir „Ohne Buch sehe ich dich nie!“ Und ja es stimmt, ich habe immer ein Buch mit dabei egal, ob ich zum Arzt muss oder sonst wo hingehe. Entweder ist gerade mein aktuelles Taschenbuch in der Tasche oder mein Kindle Voyage begleitet mich.  Jede freie Minute versuche ich zum Lesen zu nutzen, da es immer noch mein liebstes Hobby ist. Zu Studienzeiten auch im Bus oder in der Straßenbahn, in Pausenzeiten oder im Urlaub einfach auf dem Deich.

Da ich versuche jeden Tag zu lesen, seien es auch nur ein paar Seiten, kommen im Jahr einige Bücher zusammen. In den letzten Jahren waren es immer um die hundert Bücher aus allen Genres. Meistens lese ich abends auf der Couch in meiner Leseecke oder bei sonnigem Wetter auf meiner Couch auf dem Balkon.  Dabei bin ich kein schneller Leser, das habe ich mittlerweile festgestellt,  in ruhigen Momenten schaffe ich knapp sechzig Seiten in der Stunde. Lesen ist für mich dabei Genuss und Entspannung, und hat für mich nichts mit Hetzen zu tun. Gehetze habe ich den lieben langen Tag genug und da ist mir dann wichtig die Lesestunden richtig zu genießen. Es gibt auch mal Tage und im schlimmsten Fall sogar mal Wochen an denen ich kein Buch anpacke, aber dann werde ich auch meistens unleidlich, weil ich einfach zu kaputt bin umzu lesen. Da ziehe ich dann die Reißleine und schaffe mir mit Absicht Lesemomente, die dann nur mir und dem Buch gehören.
Zu einem gemütlichen Leseabend gehört bei mir neben dem Buch, der Kuscheldecke – vor allen im Herbst und im Winter – noch eine gute Tasse Tee und etwas Gebäck. Gelegentlich läuft bei mir auch leise Musik. Am liebsten dann Klassik – in letzter Zeit sind es die Oboen-Konzerte von Albrecht Mayer – die es mir angetan haben. Aber manchmal auch Filmmusik wie der „Herr der Ringe“ oder „Die fabelhafte Welt der Amelie“ oder Enya kann ich beim Lesen immer wieder hören.
Früher habe ich immer ein Buch nach dem anderen gelesen. Aber da es mitunter auch mal dicke Wälzer oder Hardcoverausgaben sind,  bin ich heute ein Parallelleser. Im Extremfall sind es dann schon mal bis zu fünf Büchern. Das hört sich viel an, aber zu meist ist ein Leserundenbuch darunter, dann ein Buch auf dem Kindle, dann noch noch ein Hardcover oder Wälzer und dann noch ein dünnes Buch. Ich versuche, das massige Parallellesen so gut wie es geht zu vermeiden, wenn es mal nicht gehen sollte, achte ich darauf, dass die Bücher unterschiedliche Genres sind.
Sehr selten passiert es, dass ich ein Buch abbreche. Wenn es dann doch mal passiert, wandert es zurück in mein Bücherregal und es bekommt noch einmal eine zweite Chance. Denn manchmal ist es einfach nicht der richtige Zeitpunkt für ein Buch. Dann passt es nicht zur Stimmung oder ich bin in Zeitdruck, kann nicht abschalten und mich auf dem Inhalt konzentrieren. In diesen Momenten wäre es Schade, wenn das Buch weggegeben würde, erst wenn es auch beim zweiten oder unter Umständen beim Dritten Mal nicht funkt, dann sollte es nicht mit uns sein.  In diesem Fall habe ich auch keine Hemmungen, das Buch zum Bücherflohmarkt zu bringen.
Leider passiert noch seltener, dass ich mal wieder eines meiner Lieblingsbücher aus dem Regal hole und noch einmal lese. Ich nehme es mir immer wieder vor, aber im Grunde genommen tue ich es viel zu selten. Zuletzt habe ich mir mal die „Die Säulen der Erde“ von Ken Follett aus dem Regal geholt und begonnen zu lesen. Das wäre nun der erste Re-Read des Buches, viel öfter habe ich „Die Jury“ von John Grisham gelesen, seinen Erstling habe mindestens schon vier mal verschlungen und so sieht das Buch leider auch aus.  Wenn mir wirklich mal alle Bücher verloren gehen würden, würde ich mir auf jeden Fall „Die Jury“ wieder holen wollen, bei den anderen beiden bin ich mir noch mehr als unschlüssig, da ich einfach zu viele Lieblingsbücher habe, vermutlich wird es „Harry Potter und der Stein der Weisen“ von Joanne K. Rowling und „Die Pfeiler der Macht“ von Ken Follett.
Wie gesagt ich bin pingelig und daher gehen Eselsohren, also umgeknickte Ecken gar nicht. Ich bin ein riesiger Lesezeichen-Fan und habe sehr viele Lesezeichen, die meisten sind vom Moses-Verlag und haben wunderschöne Motive und Gummibänder. Wenn ich die Mal gerade nicht zur Hand habe, tun es auch die Lesezeichen von Buchhandlungen, die werden dann genutzt. So geht es mir auch mit Textstellen im Buch markieren, ich würde nie einen Textmarker benutzen oder einen Kugelschreiber, wozu gibt es diese wundervollen Postits. Die nutze ich dann ausgiebig und so sieht manches Buch dann aus. Bis zur Besprechung oder bis zum Blogpost bleiben die dann drinnen und danach werden sie wieder vorsichtig gelöst.
Wenn ich einen richtigen Lesesfluss bin, mag ich es gar nicht unterbrochen zu werden, da ich am liebsten das Buch dann in einem Rutsch lesen würde. Aber immer geht dies nicht, entweder weil ich müde werde und ins Bett muss oder weil einfach was anderes an liegt. Im ersteren Fall lese ich noch das Kapitel zu Ende, da ich es auch einfach schöner finde, mit einem neuen Kapitel einzusteigen. Im zweiten Fall wird das Buch dann an der Stelle unterbrochen, was ich einfach nicht gerne mache. Aber manchmal geht es einfach nicht anders.

Meine Bibliothek und ich

Im Grunde genommen lese ich fast alles und probiere auch gerne neue Genre aus. Dennoch sind Krimis und Thriller neben guten Romanen meine Lieblingsgenres. Klassiker stehen bei mir auch im Regal und ab und an greife ich auch zu einem und lese ihn. In den letzten Jahren habe ich wieder meine Liebe zu Sachbüchern entdeckt und da vor allen Geschichte und Naturwissenschaften. So kommt es auch das ich Historische Romane ab und an gerne lese. Das führt natürlich unweigerlich dazu, dass meine Regal bei meinen wechselhaften Vorlieben gut gefüllt sind.
Einiges ist davon mit Büchern von Lieblingsautoren vollgestellt. Es gibt Autoren, die sind bei mir Auto-Buy-Käufe. Da muss noch nicht mal der Klappentext oder das Cover passen, die werden einfach gekauft, wenn es ein neues Buch von ihnen gibt. So zum Beispiel Susanne Mischke,  Ken Follett, Deborah Crombie. Zumindest Deborah Crombie schreibt nur Buchreihen und genau die machen auch einen Großteil der Regale aus.

Meinen Stapel ungelesener Bücher nenne ich schon lange nicht mehr SuB, sondern Privatbibliothek. Die Bezeichnung ist wirklich passender und im Moment umfasst sie um die 2000 Bücher. Ein Teil als Hörbücher, ein Teil als E-Books und der größte Teil steht tatsächlich physisch im Regal.
Meine Bücher stehen bis auf Bad und Küche auch überall in der Wohnung. Am meisten im Wohnzimmer, dann im Arbeitszimmer und dann noch im Schlafzimmer. Ein wahres Bücherparadies.
Dank meines Ordnungssystems finde ich auch meine ungelesenen Bücher immer wieder. Denn im Wohnzimmer steht der SuB und im Arbeitszimmer sind die gelesenen Bücher. Im Schlafzimmer dann beides. Hinzu kommt, dass dann meine Bücher noch nach Genre und dann nach dem Autorennachnamen sortiert sind. So finde ich meine Krimis, Thriller, Historische Romane, Romane, Sachbücher und englischsprachige Bücher immer wieder. Hinzu kommt noch, wenn ich mal gar nicht wissen sollte, was bisher erst einmal passiert ist, Boocook, ein Bücherverwaltungsprogramm, da steht dann auch noch der Standort drinnen.
Wenn ich mir so mein Regal anschaue bevorzuge ich eindeutig Taschenbücher. Sie sind handlich und bis vor einigen Jahren auch noch nicht so teuer, obwohl sie heute auch schon mal bis zu dreizehn Euro kosten können. Wenn ich nur an meine Lieblingsreihen aus dem Diogenes Verlag denke.  Aber zunehmend habe ich auch broschierte Ausgaben in meinem Regal, denn so groß ist der preisliche Unterschied da nicht mehr.  Dennoch muss es innerhalb einer Reihe immer noch gleich aussehen. So mag ich es überhaupt nicht, wenn der Verlag innerhalb einer Buchreihe das Aussehen seiner Bucheinbände ändert, vielen Dank Ullstein-Verlag, so ist nun meine Buchreihe um „Mrs. Murphy“ von Rita Mae Brown mittlerweile dreifarbig.
Am wichtigsten für mich ist allerdings die Haptik. Ich liebe es ein Buch anzufassen und über das Cover zu streichen. Ich bin immer wieder beeindruckt über die Covergestaltung, sei es mal mit spürbaren Reliefdruck oder einfach nur einer tollen Gestaltung. Gerade die Bindung ist für mich auch wichtig und teilweise lässt die bei Paperbacks zu wünschen übrig. Egal wie vorsichtig ich das Buch lese, es gibt Leserillen im Buchrücken.
Vor Jahren war es für mich noch undenkbar E-Books zu lesen. Nein, ein Reader kommt mir nicht ins Haus und dann ging irgendwann der Rucksack für den Urlaub mit den vielen Büchern nicht mehr zu. Okay, da muss Abhilfe her und so zog damals der erste Reader ein: ein KindleUnd ja es gibt weiß Gott genug andere Anbieter, aber ich gebe es zu ich bin nicht so der Techniknarr und habe es lieber etwas einfacher, so wurde auch der Nachfolger wieder ein Kindle. Das wäre vielleicht anders, wenn ich Onleihe betreiben würde oder nicht so viel auf Englisch auf den Reader lesen würde. Aber im Grunde genommen ist es einfach bequem mit dem Kindle. Dabei merke ich immer noch, dass ich viel lieber ein reelles Buch in der Hand halte als den Voyage. Ein bis zwei Bücher im Monat lese ich dann doch auf dem Reader, weil es auch in manchen Momenten einfach angenehmer ist als mit einem gedruckten Buch.
Verleihen oder ausleihen ist bei mir so eine Sache. Ich bin sehr pingelig mit meinen Büchern und gebe sie daher auch ungern aus der Hand. Es gab eine Zeit da habe ich viele Bücher ausgeliehen von der Bücherei oder auch von Freunden, aber davon habe ich Abstand genommen. Nicht nur, weil ich selber weiß Gott genug im Regal stehen habe, sondern auch weil mir die Bücher manchmal echt Leid taten, wie sie aussahen. Dementsprechend leihe ich auch äußerst ungern aus. Zum einen da mir schon einmal ein Buch nicht mehr wieder gegeben wurde, zum anderen weil mir eins im nicht mehr guten Zustand zurückgegeben wurde. Wieso kann man nicht die Bücher, wenn man sie schon geliehen bekommt, mit Vorsicht behandeln. Und ja, für manche ist es einfach nur ein Buch – für mich aber auch ein Werk und es hat nun einmal auch Geld gekostet.

Bücher kommen bei mir aus dem stationären Buchhandel

Da kann ich ganz klar meine Stammbuchhandlung im Heimatort nennen. Sie ist klein aber fein. Hat einen eigenen Online-Shop und die Bücher sind am nächsten Tag bei denen und wenn mein Buchhändler bei uns im Stadtteil die Grundschule mit neuen Büchern beliefert, bringt er mir meine Bestellung auch vorbei. Seit mehr als siebzehn Jahren bin ich da schon Kundin und möchte den kleinen Buchladen mit seinen Buchhändlern nicht mehr missen.  So bekommen sie ein Großteil des Geldes, das ich für Bücher ausgebe,  zunehmend auch für schöne Hardcover und Sachbücher.
Ein anderer Teil des Buchgeldes geht für gebrauchte Bücher aus. Die meisten erstehe ich auf dem Bücherflohmarkt der Kirche oder wenn mal nicht da, dann auf rebuy. de. Die Preise sind in Ordnung und ich bin bisher noch nie von der Qualität enttäuscht worden. Andere Plattformen habe ich ausprobiert, war aber da nie so zufrieden, wie halt bei dem anderen Anbieter.
Das ist sehr unterschiedlich für Lieblingsautoren gebe ich gerne schon einmal mehr aus als für Bücher von mir unbekannten Autoren. Da kaufe ich dann auch mal den neuesten Murakami im Hardcover oder ein Taschenbuch der Lieblingsreihe auch für dreizehn Euro. Allerdings gibt es bei mir auch eine Grenze und die liegt im Moment beim neuen Ken Follett – ich bin wirklich nicht bereit – so viel und ich sage wirklich so viel Geld für ein Hardcover auszugeben: Sechsunddreißig Euro sind einfach mir zu viel. Meine Schmerzgrenze bei Hardcover liegt bei unter fünfundzwanzig Euro und dann muss mir das Buch und der Autor auch wirklich zusagen. Denn nicht immer bin ich bereit auf die Taschenbuchausgabe zu warten, wenn es mir da zu lange dauert schaue ich entweder auf Rebuy oder ich kaufe mir das englischsprachige Original, die sehr viel günstiger sind als die deutschen Ausgaben.

Ich bin ein visueller Mensch. Daher schaue ich zunächst mal auf das Cover und auf dem Buchschnitt. Wenn die schon etwas besonderes haben, dann hat das Buch schon einen wichtigen Schritt in Richtung meiner Privatbibliothek gemacht. Kommt dann noch ein interessanter Klappentext und ist auch der Beginn des Buches interessant, ist es ein weiterer Bonuspunkt und dann kommt letztendlich noch das Kriterium Autor hinzu. Kenne ich ihn, habe ich von ihm schon was gelesen, sagt mir sein Stil zu – wenn dies alles passt, ist der nächste Schritt getan. Zu guter Letzt schaue ich noch auf den Verlag, ist das Buch in einem meiner Lieblingsverlage erschienen wird es mit einiger Sicherheit abschließend auch gekauft. Aber dennoch ist der Verlag nicht das Hauptkriterium, am wichtigsten ist mir immer noch das Gefühl, was ich habe, wenn ich das Buch beim Kauf in der Hand halte. Auch wenn ich ein visueller Mensch bin und einiges an Kriterien habe, entscheide ich oft noch spontan aus dem Bauch heraus. Wenn ich in dem Moment im Buchladen Lust auf eine Familiensaga habe, dann kaufe ich diese, dann kann auch noch der Thriller meines Lieblingsautors daneben stehen oder in der anderen Hand sein, dann wird dennoch das erstere gekauft. Gelinde gesagt, ab und an gehen dann auch beide mit mir nach Hause.

Leser im Umfeld

Ein Leben ohne Bücher ist denkbar und ich kenne auch genügend Leute, die lieber die Buchverfilmung anschauen, als das Buch zu lesen. Aber für mich wäre es ein trauriges Leben. In meinem Bekannten- und Freundeskreis wird zwar auch ab und an gelesen, aber lange nicht so viel und so ausgiebig wie bei mir. Das finde ich auch nicht weiter schlimm, denn jeder hat seine eigenen Interessen und dennoch kann man sich immer mal wieder über Bücher austauschen.  Außerdem habe ich noch den Blog auf dem ich viel über mein Hobby schreibe und es gibt ja auch noch den Büchertreff, ein Forum für Büchernarren, auf dem ich sehr aktiv bin.  Außerdem werde ich oft genug nach Buchtipps gefragt und es macht mir Freude, anderen von Büchern  zu erzählen und ihnen zum Kauf zu raten. Irgendwie habe ich meinen Beruf verfehlt, aber auch im jetzigen bin ich glücklich.
Lesen muss ich auch in meinem Berufsleben, allerdings nicht so viel wie Lektoren, Korrektoren oder Verlagsmitarbeiter, sondern wesentlich weniger. Dafür allerdings auch nichts, das ich unter schöne Literatur ablegen würde, denn es sind meistens fachspezifische Texte und die sind alles andere als schön. Aber notwendig und wichtig, da ich die dann immer noch aufbereiten muss.

Wohin mit den Büchern

Jetzt musste ich schlucken. Bücher in den Müll geht ja sogar nicht, dafür sind sie mir zu wichtig.  Da ich auch regelmäßig aussortiere, wandern diese dann nicht in den Müll, sondern gehen an den Bücherflohmarkt der Kirche. Lediglich völlig zerfetzte und aus dem Leim gegangene Bücher, die sich nicht mehr reparieren lassen, wandern in die Papiertonne. Da dies bei mir aber sehr selten passiert, kann ich es fast für mich ausschließen.
Nun komme ich auch schon zum Ende und die Beantwortung der Fragen hat mir richtig Spaß gemacht. Abschließend möchte ich euch noch etwas fragen:

Warum liest ihr?

 Eure

Kerstin

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5 Antworten auf “[Kolumne] Warum liest du?”

  1. Wow, ein ganz ganz toller Artikel!

    Warum lese ich…begonnen habe ich, weil ich all das können wollte, was mein großer Bruder konnte. Und dann ist da meine angeborene Neugier und der Wissensdurst unersättlich. Meine Fantasie wird dann auch noch eine Rolle spielen, es gibt nichts besseres, als Kopfkino-Filme! Ich lese nun im Erwachsenenalter, um dem Alltag zu entkommen, in andere Leben gefahrlos reinzuschnuffeln, das Böse im Menschen zu ergründen, neue Welten kennenzulernen, auch mal Prinzessin sein zu können… Und das entspannt mich!

    🙂

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    1. Hallo Nili,
      vielen lieben Dank fürs Lob.
      Und ich gebe dir so Recht Lesen ist super entspannend und immer wieder ein Genuss. Ich möchte es nicht mehr missen.
      Liebe Grüße
      Kerstin

      Gefällt 1 Person

  2. Ein schöner Rund-um-Blick über dein Leseleben, liebe Kerstin. 🙂 Mit dem Parallellesen haben wir etwas gemeinsam. 😉 Wie du versuche aber auch ich, dann immer Bücher unterschiedlicher Genres und Dicken zu haben. Wobei sich die Buchauswahl und das Parallellesen eigentlich gegenseitig beeinflussen: Ich wähle meine aktuelle Lektüre immer nach der aktuellen Stimmung und Konzentration aus und wenn ich angefangenes Buch nach einigen Tagen oder Wochen nicht mehr passt, greife ich zu etwas ganz anderem – und schon habe ich wieder zig Bücher parallel gestartet. Manchmal genieße ich das Parallellesen aber auch sehr, weil ich dadurch länger mit den Büchern beschäftigt bin, was mir mehr Gelegenheit gibt, die Welt und die Charaktere in mein Herz zu schließen.

    Bei Macken und Schäden an Büchern bin ich auch immer empfindlich. Bei dicken Taschenbüchern kann man aber manchmal noch so vorsichtig sein. Mein Exemplar von „ES“ hat durch die Dicke und die regelmäßige Mitnahme auf Reisen und ins Bett ziemlich gelitten, sodass ich mir das Buch tatsächlich noch einmal neu nachgekauft habe.

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    1. Hallo Kathrin,
      Ich sehe wir sind uns bei Lesedingen und Büchern doch ähnlich.😀 Nachkaufen muss ich mir wohl mal „Die Jury“, die sieht bei mir schon sehr zerlesen aus.
      Liebe Grüße
      Kerstin

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