Neu im Regal II

Splitter

Klappentext:

Marc Lucas erlebt das Schlimmste, was er sich vorstellen kann: Bei einem Autounfall, den er selbst verschuldet hat, kommt seine Frau ums Leben und mit ihr das ungeborene Baby. Der Splitter; der sich beim Aufprall in seinen Hinterkopf gebohrt hat, schmerzt jede Sekunde des Tages – doch viel schmerzhafter noch ist die seelische Wunde. Während er immer mehr mit seinem Leben hadert, entdeckt er eines Tages in einer Zeitschrift die Annonce einer psychiatrischen Klinik. Für eine neuartiges Experiment werden Menschen gesucht, die schwerste Traumata durchgemacht haben. Und die sich ein Weiterleben nur vorstellen können, wenn sie ihre schrecklichen Erinnerungen sie nicht mehr ständig quälen. Marc Lucas sieht hierin seine letzte Chance; er will Sandra und das Baby vergessen. Für immer: Doch anstatt Hoffnung zu schöpfen, ahnt er bald, dass das wahre Grauen nicht hinter, sondern vor ihm liegt: Als er nach den ersten Tests in der Klinik wieder nach Hause fährt, scheint die Welt ihn vergessen zu haben. Marc Wohnungsschlüssel passt nicht mehr. Ein fremder Name steht am Klingelschild. Dann öffnet sich die Tür – und Marc schaut seinem Alptraum ins Gesicht.

Dieses Buch musste einfach sein, denn die Thriller von Fitzek sind einfach genial. 😀

Zitat über das Leben mit Büchern

Buch mit Feder

Dieses Zitat habe ich auf einem Lesezeichen entdeckt und ich denke es passt zumindest zu uns Bücherwürmern. 😀
Das Zitat stammt von Hermann Hesse (1877-1962). Er erhielt 1946 den Nobelpreis für Literatur.

„Ein Haus ohne Bücher ist arm,
auch wenn schöne Teppiche seinen Boden
und kostbare Tapeten und Bilder
die Wände bedecken.”

Volker Klüpfel / Michael Kobr: Erntedank

erntedank

Klappentext:

Der Allgäuer Kriminalkommissar Kluftinger traut seienn Augen nicht: Auf der Brust eines ermordeten Mannes liegt, sorgfältig drapiert, eine tote Krähe. Im Lauf der Ermittlungen taucht der Kommissar immer tiefer in die mystische Vergangenheit des Allgäus ein, und es beginnt ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel…
Mit eigenwilligen Ermittlungsmethoden riskiert der liebenswert-kantige Kommissar einen Blick hinter die Fassade der Allgäuer Postkartenidylle und deckt Abgründe auf.

Erste Meinung:

Die anderen beiden Kluftinger (Milchgeld und Rauhnacht) habe ich schon sehr genossen und so war es für mich wie eine Heimkehr zu geliebten Personen. Kluftinger ist genauso kauzig, wie eh und je, obwohl er seiner Frau zu Beginn des Romans einen Gefallen getan hat.
Überrascht hat mich der Prolog und die Frakturschrift zu Beginn der einzelnen Kapitel.

Erster Satz: Als er an diesem kühlen Herbstmorgen die Haustüre öffnete und nach draußen trat, blieb er für einen Augenglick auf der Schwelle stehen.

Markus Zusak – Der Joker

der joker

Klappentext:

Kurz bevor ich in den Bankraub geraten bin, habe ich Bilanz über mein Leben gezogen. Ein Taxifahrer, der schwindelt, was sein Alter angeht. (Eigentlich muss man zwanzig sein, um Taxi fahren zu dürfen.) Keine Ausbildung. Keine Freundin. Nur eine schäbige Hütte und ein sabbernder Hund namens Türsteher.
Ed Kennedys eintöniges, richtungsloses Dasein ändert sich schlagartig als er eines Tages einen Banküberfall verhindert und ein Ass im Briefkasten findet – die erste von vier Spielkarten, die seinem Leben eine höchst denkwürdige Wendung geben.

Erste Meinung:

Ich habe gerade erst mit dem Buch begonnen, aber bereits die ersten Zeilen haben mich in den Bann gezogen. Der Schreibstil ist sehr schön, den habe ich ja schon bei „Der Bücherdiebin“ sehr genossen. Hier ist er etwas lockerer und nicht ganz so ernst.

Erster Satz: Der Bankräuber ist ein totaler Versager.